Deutschland


Triticale hat sich im deutschen Markt etabliert und mit etwa 404.000 ha Anbaufläche zur Ernte 2010 und auch - nach ersten Schätzungen - zur Ernte 2011 einen Anteil von knapp 5 % der Anbaufläche von Getreide ohne Mais. Siehe: Wird aktualisiert.

Ein Vergleich der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen zeigt, daß der Triticale in den zurückliegenden 22 Jahren bundesweit Jahr für Jahr den Roggen im Ertrag übertroffen hat, im Durchschnitt um 7,4 dt/ha, das sind 15,2 %. Den Vergleich finden Sie unter Erträge in Deutschland

Sicherlich wird Roggen häufiger als Triticale auf ertragsschwächeren Standorten angebaut, wodurch die höheren Erträge des Triticale gegenüber dem Roggen zum Teil begründet sind. Ein direkter Vergleich von Untersuchungsergebnissen zeigt aber, daß der Triticale den Vergleich mit dem Hybridroggen, der im Kornertrag dem traditionellen Populationsroggen vielfach deutlich überlegen ist, nicht zu scheuen braucht: An den meisten Standorten war der Triticale dem Hybridroggen im Ertrag ebenbürtig oder sogar überlegen! Lesen Sie hierzu mehr unter Landessortenversuche .

Für die Anbauentscheidung >Roggen oder Triticale< ist aber nicht nur der Ertrag wichtig, sondern

> der um etwa 10 % höhere Wert des Triticale in der Tierfütterung

und

> die etwa 10 % höheren erzielbaren Verkaufspreise für den Triticale

entscheidend. Näheres hierzu siehe unter

Wert und Erträge in Deutschland

Nur dort,

> wo der Triticale - auf den ganz typischen Roggenstandorten - einen mehr als 10 % niedrigeren Ertrag als der Roggen erwarten läßt, sowie dort,

> wo der Roggen von den Mühlen gesucht wird,

sollte dem Roggen der Vorzug gegeben werden. Ander ausgedrückt:

Der Triticale ist auf viel mehr Standorten anbauwürdig als vielfach angenommen!

Einige Besonderheiten sind beim Anbau von Triticale, die unbedingt beachtet werden sollten:


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Ein Vergleich der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen zeigt, daß der Triticale in den zurückliegenden 22 Jahren bundesweit Jahr für Jahr den Roggen im Ertrag übertroffen hat, im Durchschnitt um 7,4 dt/ha, das sind 15,2 %. Den Vergleich finden Sie unter

Für die Anbauentscheidung >Roggen oder Triticale< ist aber nicht nur der Ertrag wichtig, sondern

> der um etwa 10 % höhere Wert des Triticale in der Tierfütterung

und

> die etwa 10 % höheren erzielbaren Verkaufspreise für den Triticale

entscheidend. Näheres hierzu siehe unter Wert und Preise in Deutschland


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