Jugend und Ausbildung

Bis zum Beginn des 2. Weltkriegs besuchte Tadeusz das Gymnasium in Warschau. Nachdem sämtliche höheren Schulen während der Zeit der deutschen Besatzung geschlossen worden waren, war die weitere Schulausbildung nur „im Untergrund“ möglich, nämlich in geheimen Unterrichtsgruppen in stets wechselnden Privatwohnungen. Nach dem so bestandenen Abitur begann er seine höheren landwirtschaftlichen Studien, die ebenfalls „im Untergrund“ bei einem Team akademischer Professoren unter Leitung von Prof. Jan. Rostafiński stattfanden. Gleichzeitig nahm er an Zuchtarbeiten der Firma Janasz teil, insbesondere in der Zuchtstation Dańków, die damals der Hauptsitz des Unternehmens war.

Nach Kriegsende war er einerseits in der Pflanzenzüchtung tätig, und zwar in beiden Sparten, der Züchtung von Getreide und Zuckerrüben, andererseits mußte er seine Studien zu Ende bringen. 1948 verließ er schließlich die Landwirtschaftliche Hochschule in Warschau mit dem Titel eines Ingenieurs der Landwirtschaft sowie dem eines Magisters der Agrotechnischen Wissenschaften.



Fortbildung

Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Monographie der DANKÓW-Weizenzüchtung“ hatte er 1948 geschrieben.

Für seine Arbeit mit dem Titel „Studien über die Inzucht bei Roggen“ erhielt er den Doktorgrad der Akademie der Landwirtschaftlichen Wissenschaften in Posen im Jahr 1967. Im gleichen Jahr wurde er zum Dozenten am Institut für Pflanzenzüchtung in Radzików berufen.

Der Titel eines ordentlichen Professors wurde ihm im Jahr 1989 verliehen.


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